Ein Taucher in Florida glaubte, einen alten Baumstamm gefunden zu haben, und erbleichte, als Experten ihm die Wahrheit sagten

Mike Smith tauchte schon seit Jahren in Floridas Flüssen und kannte sich daher bestens mit dem trüben Wasser, dem Treibsand und sogar der Gefahr durch Alligatoren aus. Doch bei einem Tauchgang in einem abgelegenen Flussabschnitt entdeckte er etwas Ungewöhnliches, das teilweise unter dem Schlamm begraben lag.

Zuerst hielt Mike es für nichts weiter als einen alten Baumstamm. Das Objekt war dunkel, mit Sediment bedeckt und schien jahrelang unter Wasser gelegen zu haben. Er wollte schon weitertauchen, als ihm auffiel, dass die Oberfläche an manchen Stellen seltsam glatt und an anderen porös aussah.

Mike kehrte um.

Mit den Händen wischte er vorsichtig das Sediment beiseite. Als die Schlammwolke langsam verschwand, kam eine hellbraune Oberfläche zum Vorschein. Es gab keine Rinde, kein abgebrochenes Holz und keine Äste. Stattdessen wies das Objekt mehrere große Hohlräume an seiner Seite auf. Mike erkannte, dass es sich nicht um gewöhnlichen Müll handelte, und rief seinen Tauchpartner herbei. Gemeinsam begannen sie, den Sand um das riesige Objekt herum zu entfernen. Die starke Strömung erschwerte die Bergung, da das Wasser ständig mit Schlammwolken aufgewühlt wurde.