Sie dachte, ihre Henne hätte dieses winzige Ei gelegt, doch was daraus schlüpfte, verblüffte sie!

Maggie Harper hielt seit über zehn Jahren Hühner auf ihrer kleinen australischen Farm. Sie wusste genau, was in ihre Nistkästen gehörte, und so blieb sie eines eiskalten Morgens überrascht stehen, als ihre Finger etwas völlig Unerwartetes berührten. Es war ein Ei – aber ein unglaublich kleines, kaum so groß wie ein Gummibärchen. Zuerst nahm Maggie an, es sei ein harmloses „Feenei“, ein seltenes Miniaturei von Hühnern. Sie wollte es gerade auf den Kompost werfen, als ihr etwas Seltsames auffiel. Anders als ein gewöhnliches Hühnerei war dieses nicht hart. Seine Schale war weich, biegsam und fast lederartig. Die Neugierde siegte. Maggie legte das mysteriöse Objekt an einen warmen, sicheren Ort und wartete. Vier Tage lang geschah nichts. Dann, am fünften Abend, erschien ein winziger Riss in der Schale. Plötzlich bewegte sich das Ei. Maggie rief ihren Mann an, und gemeinsam beobachteten sie, wie sich die Risse langsam ausbreiteten. Sie erwarteten ein Küken – oder vielleicht ein kleines Reptil aufgrund des ungewöhnlichen Gehäuses.

Doch stattdessen kam etwas völlig anderes zum Vorschein.

Ein winziges, rosafarbenes Wesen kroch aus dem zerbrochenen Gehäuse. Es hatte weder Federn noch Schuppen oder einen Schnabel. Seine Augen waren verschlossen, und seine vier winzigen Gliedmaßen waren kaum entwickelt. Es wirkte unglaublich zerbrechlich.

Erschrocken fotografierte Maggie das Tier und kontaktierte eine örtliche Wildtierrettungsorganisation.

Als ein Experte die Bilder sah, fragte er sofort: „Wo genau haben Sie es gefunden?“